Wie sollte die Ernährung bei Parkinson aussehen?

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Wenn 60 % bis 80 % der dopaminproduzierenden Zellen bei der Parkinson-Krankheit verloren gehen, kann nicht genug Dopamin produziert werden und die motorischen Symptome der Parkinson-Krankheit treten auf.

Verlust des Geruchssinns, Verstopfung, Schlafstörungen, verminderte Bewegung, Schwierigkeiten, Verlangsamung und erhöhte Muskelsteifheit, Langsame Hand, die in Ruhe auftritt und mit der Bewegung verschwindet, wenn auch diskontinuierlich der betroffenen Seite wird auch ein Flackern beobachtet. Die motorischen Symptome der Krankheit, wie z. B. verlangsamte Bewegungen, beginnen vor Jahren. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, diese in der Frühphase der Erkrankung auftretenden nicht-motorischen Symptome möglichst früh zu erkennen, um das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.

Patienten mit Parkinson-Krankheit leiden zusätzlich zu den Symptomen der Krankheit auch an Verdauungsproblemen aufgrund des Drogenkonsums. Verstopfung und Probleme mit der Proteinaufnahme stehen ganz oben auf der Liste der Probleme. Aus diesem Grund gewinnt die Ernährung von Patienten mit Morbus Parkinson zunehmend an Bedeutung.

Die Resorption von Levodopa kann nach Einnahme mit Nahrung reduziert oder verzögert sein (8). Empfohlen für Parkinson-Patienten ist die Etablierung einer stabilen Diät (das Maß an Nahrungseiweiß beträgt 0,8 g/kg/Tag), bei der das Kohlenhydrat-Eiweiß-Verhältnis bei allen Mahlzeiten 5:1 beträgt.

Energieaufnahme:

Die Energieaufnahme des Patienten muss ausreichend sein, um einen Gewichtsverlust zu vermeiden. Fettleibigkeit sollte jedoch vermieden werden; Übermäßiger Stromverbrauch sollte vermieden werden. Die körperliche Belastung und der Ernährungszustand des Patienten sollten von einem Ernährungsberater und/oder Experten für Ernährung und Diätetik überwacht werden.

Nahrungsprotein:

Um die Wirkung von Levodopa nicht zu beeinträchtigen, sollte eine hohe Proteinzufuhr vermieden werden. Der Proteingehalt der Mahlzeit ist sehr wertvoll. Bei Verzehr von biologisch hochwertigem Protein beträgt der tägliche Proteinbedarf 0,6 g/Körpergewicht (kg); Wenn eine gemischte Proteindiät verzehrt wird, sollte sie 0,8–1,0 g/Körpergewicht (kg) betragen.

Ernährungsplan und -format: Häufige leichte Mahlzeiten (mindestens 6 Mahlzeiten pro Tag) werden empfohlen. Lebensmittel sollten als weicher Halbfeststoff und/oder Püree zubereitet werden, damit sie leicht gegessen werden können.
Ballaststoff- und Flüssigkeitsaufnahme: Um Verstopfungen vorzubeugen, sollte ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden (2 bis 2,5 l/Tag) und der Ballaststoffgehalt der Nahrung etwa 25 g/Tag betragen. Getrocknete Hülsenfrüchte, Gemüse – Obst kann gegessen werden. Die Anwendung von Ackerbohnen sollte bei Patienten mit Parkinson-Krankheit abgesetzt werden. Aufgrund seines Dopamingehalts kann es bei Medikamenten Nebenwirkungen und Vergiftungen hervorrufen.
Einnahme von Vitaminen: Vitamin B12 bewirkt eine Abnahme bei Einnahme von Levodopa. Aus diesem Grund sollten bei Patienten mit Morbus Parkinson in regelmäßigen Abständen die Blutspiegel von B12 und Folsäure sowie der Homocysteinspiegel gemessen werden.

Vitamin B12-Supplementierung einmal im Monat mit einer Injektion in die Hüfte ist effektiver. Denn orale Präparate können Resorptionsprobleme verursachen. Noch wichtiger ist, dass Vitamin-B-Komplexe die Aktivität von Arzneimitteln, die Levodopa enthalten, reduzieren.

Studien deuten darauf hin, dass Co-mash Q 10 und bläulich gefärbte Früchte (zB Heidelbeeren, schwarze Trauben) im Hinblick auf die Zellalterung vorteilhaft sind.

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